Ein Vorhängeschloss liegt auf einer schwarzen Computertastatur

CryptBin

Inhalte sicher übertragen

Wir kennen das alle: Jemand braucht dringend die Zugangsdaten zum Server oder eine vertrauliche Datei. Und am Ende landet alles doch wieder in einer ganz normalen E-Mail. Auch ein paar „kreative“ Lösungen haben wir dafür schon erlebt. Unser Favorit: die Zugangsdaten zu einem geschützten Bereich, in dem dann die eigentlichen Zugangsdaten liegen. Knapp dahinter folgt das Passwort, das aus Sicherheitsgründen in einer zweiten Mail hinterherkommt.

Das muss besser gehen, dachten wir uns, und haben kurzerhand CryptBin gebaut. Das Prinzip kennt ihr vielleicht von Pastebin: Ihr legt einen Bereich an, andere hinterlegen dort Texte oder Dateien. Bei CryptBin ist das allerdings vom ersten Klick an verschlüsselt. Und weil so ein Werkzeug nur etwas bringt, wenn es auch genutzt wird, stellen wir es allen kostenlos zur Verfügung.

CryptBin in Zahlen

  • 4096 
    Bit lang ist der Schlüssel, den euer Browser für jeden neuen Paste-Bereich erzeugt.
  • 30 
    Tage nach dem Hochladen räumen wir automatisch auf und löschen alle Inhalte.
  • 2 
    Gigabyte darf jede einzelne Datei groß sein. Für ein Passwort ist das reichlich Platz.

Den Schlüssel habt nur ihr

Die ganze Verschlüsselung passiert bei CryptBin im Browser. Legt ihr einen Paste-Bereich an, erzeugt euer Browser dafür ein eigenes Schlüsselpaar und schützt den privaten Schlüssel mit eurem Passwort. Den Link zum Bereich schickt ihr an alle, von denen ihr etwas braucht. Die fügen ihren Text ein oder wählen ihre Dateien aus, und noch auf ihrem Gerät wird alles verschlüsselt. Ein Konto braucht dafür übrigens niemand. Auf unserem Server landet also nur Datensalat, mit dem außer euch niemand etwas anfangen kann. Nicht mal wir.

Gebaut haben wir CryptBin mit Svelte und Kotlin. Verschlüsselt wird nach OpenPGP, einem offenen Standard, der sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Einen Haken hat die Sache allerdings: Wer sein Passwort vergisst, kommt selbst auch nicht mehr an die Inhalte. Das ist kein Bug, das ist Verschlüsselung. Am besten probiert ihr CryptBin gleich bei der nächsten Mail mit Zugangsdaten aus.